Interview mit uns über die Werktage

»Platter Protest kam für uns nicht in Frage«/ die Fragen stellte Julius Lukas von der Hastuzeit

Zeit-Artikel: Streikbilanz

Die Studentenproteste haben die Unis besser gemacht – hoffentlich auf Dauer.

Studentische Mitbestimmung
– ein Weg aus der Bildungskrise?

mehr auf Spreeblick vor allem die Kommentare sind wirklich lesenswert.

und noch ein weiterer Artikel auf designkritik.dk: Politik. Bildung. Design.

Update: und noch einer auf brug: Willkommen im Teufelskreis

Interview mit Daniel Richter auf vbs.tv

Unsere Unis

“Aus Solidarität mit den Besetzenden in Österreich und um auf die Zustände in den deutschen Hochschulen aufmerksam zu machen, wurden in den vergangenen Tagen auch in Deutschland Hörsäle besetzt. Die so geschaffenen Freiräume sind wichtig für die Diskussionen unter Studierenden, Schülern und Lehrenden. Zugleich sind sie ein wichtiges Zeichen nach außen.”, schreibt unsereunis.de.

Mehr Infos auf Spiegel-Online.

Wie hat es euch gefallen?

Was war gut? Was war schlecht? Was können wir besser machen? Warum seid ihr (nicht) gekommen? Wer macht weiter?

Vorbei

Wir danken allen Helfern, Sponsoren und Unterstützern. In den nächsten Tagen müssen wir uns erst einmal sammeln, schauen was noch anfällt, Anja muss aufräumen :), alles Gefilmte muss gesichtet und geschnitten werden, aber das wird wohl alles noch einige Zeit dauern.

Bis morgen

Die Workshops sind vorbei und der erste Vortrag ist gelaufen. Wir sind nach all der Anspannung überglücklich, das alles so gut läuft und so viel Spaß macht. Wir versuchen, morgen noch ein paar mehr neue Impressionen hochzuladen, aber jetzt wird erst ein mal geschlafen.

Heute 20 Uhr Eröffnugnsvortrag:
Just Do It — Diethard Küster

Kreativität oder Karriere? Kompromiss oder K.O.? Selbstbestimmung oder Selbstmitleid? Sekt oder Selters?

Ein kleiner Exkurs über Träume, Pläne, Hoffnungen eines kreativen Berufslebens und die dazu gehörenden Optionen des Scheiterns, der Anpassung und des Aufgebens oder… des Erfolges.

Wann?
20 Uhr

Wo?
Neuwerk 7 – Goldener Anbau Hörsaal
Halle (Saale)

Preis?
kostenlos, für jeden weiteren Tag 5 €

http://werktage.org/just-do-it-diethard-kuester/

Keine Zeit

deswegen der Verweis auf facebook.

Check-in

Die Workshops beginnen am Mittwoch um 10 Uhr. Damit wir wissen, ob alle da sind und damit ihr euer Programmheft, Namensschild usw. bekommen könnt, wäre es erforderlich das sich alle mindestens eine
halbe Stunde eher, bzw. ab 9.00 Uhr im Raum 208 im Dachsaal in der zweiten Etage im Goldenen Anbau treffen. Für das Einchecken braucht ihr nur euren Personalausweis oder eine Kopie der Überweisung des Teilnahmebeitrags.

Für alle anderen beginnt der Check-In am Donnerstag ab 17 Uhr Uhr im Goldenen Anbau vor dem Hörsaal Raum 008 (Erdgeschoss), dort finden auch die Vorträge statt.

Wer ein Feldbett gebucht hat, bekommt alle nötigen Informationen dafür bei der Anmeldung vor Ort.
Wir bitten Euch, falls ihr noch nicht den Beitrag überwiesen habt, dies schnellst möglich zu tun, da wir bei einer Bezahlung vor Ort keine Quittungen ausstellen können.

Anreise

Die »Werktage« finden auf dem Design Campus der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein statt, die Adresse lautet Neuwerk 7.
Falls ihr vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn fahren solltet:
Dann nehmt die Linie 7 Richtung (pdf) Kröllwitz, steigt am Markt, in die Linie 8 Richtung Trotha um und steigt am Diakoniewerk Halle im Mühlweg aus (Fahrtzeit ca. 20 min). Ihr müsst der Bahn kurz weiter folgen und dann nach links abbiegen. Nach zwei Minuten Gehzeit erreicht man rechter Hand das Neuwerk 7.

Querdenken gegen Einschlafen vom Demoplakat zum Geschäftsbericht und wie weiter? — Prof. Anna Berkenbusch

Mit Plakaten für Spontiaktionen, mit Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen und Ausstattungen für Autorenkunstfilme kann man kein Geld verdienen. Vom Steineschmeissen zum Gang durch die Institutionen. Wie die Linken den Alltag verändert haben und was davon übrig ist. Und von der Kunst zu überleben, ohne sich zu verbiegen.

Just Do It — Diethard Küster

Kreativität oder Karriere? Kompromiss oder K.O.? Selbstbestimmung oder Selbstmitleid? Sekt oder Selters?

Ein kleiner Exkurs über Träume, Pläne, Hoffnungen eines kreativen Berufslebens und die dazu gehörenden Optionen des Scheiterns, der Anpassung und des Aufgebens oder… des Erfolges.

Komm in die Gänge — Marion Walter und René Gabriel

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Seit mehr als sieben Jahren schimmelt das denkmalgeschützte Gängeviertel mitten in Hamburg vor sich hin. Einsam, verlassen und vergessen steht es da, und es regnet in die Dächer. Der Einzige, der sich für dieses Quartier mit den über 100 Wohnungen und
Räumen zu interessieren schien, war bis vor kurzem ein Investor aus Holland – der 80% abreißen wollte, um Loftwohnungen und Büros zu bauen. Auf der anderen Seite herrscht unter den KünstlerInnen und Kreativen in Hamburg seit Jahren eine akute Raumnot.

Am 22. August 2009 kam dann zusammen was zusammengehört: Die Initiative »Komm in die Gänge« nahm sich dem Gängeviertel unter Beteiligung von über 200 Hamburger KünstlerInnen, Kreativen und Querdenkern an und setzte damit dem Leerstand ein Ende.

Nun herrscht ein reges Treiben in dem ehemaligen Leerstand. Alleine am Eröffnungswochenende kamen über 3000 BesucherInnen und bestaunten die vielen Kunstexponate in den 12 Häusern. Täglich werden die Häuser seitdem für die Öffentlichkeit geöffnet, es gibt zahlreiche Wechselausstellungen, Konzerte, Filme, Lesungen, Vorträge und Diskussionen über die Zukunft des Gängeviertels. Außerdem wurden eine VoKü und Bars eingerichtet.

Zwei der InitiatorInnen von »Komm in die Gänge« werden über die letzten Wochen berichten und einen Ausblick auf die Zukunft des Gängeviertels werfen, denn das Anliegen der Initative ist es, den letzten Rest der ehemals für Hamburg stadtpildprägenden Gängeviertel langfristig zu einen selbstbestimmten, lebendigen Ort inmitten der ansonsten zubetonierten und totsanierten Innenstadt zu entwickeln.

Vorläufiges Programm online

Für alle die wissen wollen, wann alles stattfinden wird.

Streik, Besetzung, Negation — Cornelia Durka

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Ein Blick zurück auf drei historische Beispiele studentischer Revolte an Kunsthochschulen. Streik und Besetzung waren um 1968 das Mittel radikaler Opposition am Hornsey College of Art in London, an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und an der École des Beaux Arts in Paris, wo die Studierenden gegen Reformen, Verbesserung und die Illusion künstlerischer Freiheit und für die grundlegende Änderung des Universitätsbetriebs und der herrschenden Verhältnisse überhaupt eintraten.

Wie verstehen wir die nostalgischen Bilder studentischer Revolte heute? Können wir mit „unproduktiven Strategien“ wie Verweigerung, Blockaden und Gegenorganisation noch etwas anfangen?

Weiterhin 10 Euro
– Anmeldeschluß ist der 14. Oktober

Durch die gestrige Anmeldeschwemme, haben wir eine Art magische Umsatz-Grenze durchbrochen, die es uns erlaubt, dass ihr euch auch weiterhin so günstig wie zuvor anmelden könnt. Somit habt ihr bis zum 14. Oktober weiterhin die Möglichkeit euch für 10 Euro für die Vorträge anzumelden und es sind noch einmal 10 Euro Extra für die Workshops, dass wären dann also 20 Euro insgesamt.
Ausserdem haben wir einen weiteren Open-Call-Vortrag zu vermelden:

Drei Neue Vorträge

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Durch unseren Open Call haben wir mittlerweile drei neue Vorträge für die Werktage zu vermelden:

Kunstvereine in Deutschland Vermittler und Ermittler — Christin Müller-Wenzel

christinmuellerwenzelopencallÜber 120.000 Mitglieder zählen die 267 Vereine des Dachverbandes AdKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine). 1,3 Millionen Besucher interessierten sich allein im letzten Jahr für Projekte von rund 8000 Künstlern.

Deutsche Kunstvereine zählen nicht grundlos zu den ältesten Bürgerinitiativen im Lande, sie ermöglichen Unmögliches. Sie erschaffen dank 200 Prozent Engagement mit Einfallsreichtum und Selbstausbeutung stetig neue Modelle in der Kunstpräsentation. Als relativ unabhängige Mitglieder-Institutionen müssen sie keine repräsentativen Pflichtübungen publikumswirksamer Großausstellungen absolvieren. Sie besitzen – jedenfalls im Prinzip – einen eigenen Freiraum. Wo und wie sie dafür aber das Geld beschaffen, bleibt weitestgehend ihr Problem. Sie sind deshalb mehr und mehr gezwungen neue Mischfinanzierungen zu erproben um finanziell über die Runden zu kommen – eine neue Form einer Art Wir-AG. Diese ökonomische Notsituation betrifft vor allem die kleineren Vereine dramatisch. Der Drang nach guten Ausstellungen stellt manchen Verein vor schwer überwindbare Hürden. Doch wer sie nicht überspringt, den bestraft der Kunstbetrieb – sprich, man verschwindet aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit. Was bleibt ist das Schattendasein einer allenfalls regional wahrgenommen Randexistenz.
Im Vortrag erfahrt Ihr mehr über die Geschichte, die Struktur und die Institution Kunstverein an sich, die eine einmalige Situation in Europa sind.

Nicht zufällig ist im letzten Jahrzehnt das Interesse von Unternehmen an der zeitgenössischen Kunst und an den „creative industries“ deutlich gestiegen, denn mit ihren kreativen Leistungen stellt die zeitgenössische Kunst ein Modell für innovatives Denken und Handeln dar.